Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim

Die Verwaltungsgemeinschaft Uffenheim feierte 1999 ihr 25 jähriges Bestehen. Sie entstand im Zuge der Gemeindegebiets- und Landkreisreform von 1972. Nach dem Verlust des Kreissitzes bekam Uffenheim dadurch ein Stück zentralörtliche Bedeutung zurück. Für alle Mitgliedsgemeinden entstand somit eine moderne und effiziente Verwaltung.

Zur VG gehören neben der Hauptsitzgemeinde Uffenheim folgende politisch selbstständigen Gemeinden:

Gemeinde Ergersheim ⇓

1. Bürgermeister  Dieter Springmann
Telefon  09847/96800
Fax 09847/96802

E-Mail  Gemeinde Ergersheim

www.ergersheim.de

Fläche  30,0 km2
Einwohner  1.093 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Ergersheim, Ermetzhofen, Kellermühle, Neuherberg, Obermühle, Seenheim

Das Dorf wurde erstmals genannt in einer Urkunde vom 25.12.822 des Kaisers Ludwig des Frommen. Früher hieß es "Dorf mit den zwei Türmen" und bietet heute noch Sehenswürdigkeiten aus alter Zeit: verschiedene Kirchen (die älteste gebaut um 1400) mit interessanten baulichen Merkmalen und Ausstattungen, Fachwerkhäuser und -scheunen, Gebäude des Deutschordens und einen verwaisten israelitischen Friedhof. Für ein abwechslungsreiches kulturelles Leben sorgen die Einwohner mit Blaskapelle und Posaunenchor, Männergesangsverein, verschiedenen Landjugendgruppen, sowie dem Sport- und Weinbauverein. Rund um Ergersheim werden die berühmten Tropfen "Müller-Thurgau", "Silvaner" und "Perle" angebaut. Auch wird Gips abgebaut, verarbeitet und in alle Welt verschickt. Ebenso bedeutend sind die Kunststoffverarbeitung und die Spiegelherstellung mit weltweiten Lieferverpflichtungen. Weitere bedeutende Handwerksbetriebe sind im Baugewerbe sowie im Holz- und Metallbereich vorhanden.

Gemeinde Gollhofen ⇓

1. Bürgermeister  Heinrich Klein    
Telefon  09339/991270
Fax  09339/991275

E-Mail  Gemeinde Gollhofen

www.gollhofen.de

Fläche  17,03 km2
Einwohner  829 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Gollhofen, Gollachostheim

Erste urkundliche Erwähnung 741, als die Kirche von Gollhofen zur Bistumsgründung Würzburg von Karlmann der dortigen Kirche geschenkt wurde samt dazugehörigem Königshof. Nur unwesentlich jünger dürfte der Gemeindeteil Gollachostheim sein, dessen Name auf eine frühe fränkische Siedlung hinweist.

Als Sehenswürdigkeiten bietet Gollachostheim die spätmittelalterliche Kirche St. Jakobus und St. Nikolaus mit ebenso altem Altar, sowie ein schönes Fachwerk-Wohnstallhaus von 1602. In Gollhofen steht die evang. Pfarrkirche St. Johannis mit vorromanischen Bauteilen, optisch hübscher Ausstattung mit Altar und Orgel von 1764, Kanzel 1767, Chorgestühl um 1500. Die sehr gut erhaltene Friedhofsmauer und der angrenzende Wallgraben sind letzte Zeugen der ehemaligen Wehrkirche. Weitere Bauwerke aus der Vergangenheit sind die ehemalige Schule von 1804, der dreisäulige Kettenbrunnen – ursprünglich Capellbrunnen – aus dem Jahr 1561 und der wohl noch ältere, schon als Taufbrunnen benutzte Bischofsbrunnen sowie das ehemalige limpurgische Zollhaus von 1751 in unmittelbarer Nachbarschaft vom Rathaus.

Im Gemeindebereich sorgen 18 Vereine für kulturelle Vielfalt und Abwechslung. Für große Veranstaltungen, wie gemeindliche Festivitäten oder überregionale Versammlungen, stehen mit der Sängerhalle Gollachostheim und dem Saalbau der Familie Schmidt im Gasthaus "Stern" geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung.

Gemeinde Hemmersheim ⇓

1. Bürgermeister  Karl Ballmann
Telefon  09848/573
Fax  09848/969673

E-mail  Gemeinde Hemmersheim

www.hemmersheim.de

Einwohner  668 (Juni 2015)
Fläche  23,83 km2
Gemeindeteile  Hemmersheim, Gülchsheim, Lipprichhausen, Untere Mühle, Obere Mühle, Pfahlenheim, Zweikreuzhof

Erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils im Jahre 914. Er taucht auch in den folgenden Jahrhunderten wiederholt in Urkunden auf (z.B. schenkt 1249  Gottfried von Sawensheim dem Kloster Ebrach ein Gut in Hemmersheim).
Im 18. Jahrhundert war Hemmersheim noch aufgeteilt unter den Herrschaften des Fürstbischofs von Würzburg, der Deutschherren von Bad Mergentheim (beide katholisch) und der Markgrafen von Ansbach (evangelisch).

Schöne Chorturmkirchen mit sehenswerten Ausstattungen findet man in Hemmersheim, Gülchsheim und Pfahlenheim. In Hemmersheim zusätzlich u.a. die Pfarrkirche mit Stukkaturen und stattliche Wohnstallhäuser. Außerdem sehenswert: spätmittelalterliche Steinkreuze in Lipprichhausen und die Ottilienquelle (Pfahlenheim), wohin früher viele Bürger wallten, um Heilung von bösen Augenkrankheiten zu erbitten.

In der Gemeinde Hemmersheim bestehen drei Blaskapellen und ein Posaunenchor. Die Spielvereinigung Gülchsheim wurde 1967 gegründet. In allen vier Gemeindeteilen besteht ein Obst- und Gartenbauverein.

Gemeinde Ippesheim ⇓

1. Bürgermeisterin  Dr. Doris Klose-Violette
Telefon  09339/1444
Fax  09339/1561

E-Mail  Gemeinde Ippesheim

www.ippesheim.de

Fläche  23,55 km2
Einwohner  1.133 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Ippesheim, Bullenheim, Gemeindemühle, Herrnberchtheim, Winkelmühle

Die Besiedlung des Iffgaues, nach dem hier entspringenden Bach Iff benannt, geht bis in das 6. Jahrhundert nach Christus zurück. Sicherlich war das Land aber schon vorher bewohnt, wie vorgeschichtliche Funde und die Ausgrabungen aus dem Neolithikum am Ippesheimer Felsenkeller und aus der Urnenfelderzeit auf dem Bullenheimer Berg beweisen.

Der Marktflecken ist wohl um 800 als "Heim des Ippin" von den aus dem Westen eindringenden Franken gegründet worden. Ippesheim wird allerdings erst 820 zum ersten Mal in den Annalen des Klosters Fulda urkundlich erwähnt. Nach dem dortigen Güterverzeichnis gehörten bereits damals 820 Morgen Ackerland, zwei Weingärten, sechs Hörigenfamilien, sowie Rinder, Schweine und Schafe zum Besitztum des Klosters in Ippesheim. In den weiteren Jahrhunderten wechselte die Dorfherrschaft jedoch häufig.

Die Schreibung des Ortsnamens erfuhr über die Jahrhunderte viele Wandlungen. Aus dem Ippinesheim zwischen 820 und 1157 entstanden Ypesheim (1272), Ippensheim (1300), Yppensheym (1355), Ipesheim (1390), Ippißheim (1480), Ippeßheim (1529), Ippesheimb (1631), Ippeßheim (1680) und erst Ende des 17. Jahrhunderts festigte sich die Schreibweise auf den heutigen Namen Ippesheim.

Gemeinde Markt Nordheim ⇓

1. Bürgermeister  Harald Endreß
Telefon  09842-6949920
Fax  09842-6949925

E-Mail  Gemeinde Markt Nordheim

www.markt-nordheim.de

Fläche  39,22 km2
Einwohner  1.124 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Markt Nordheim,Herbolzheim, Kottenheim, Seehaus, Ulsenheim, Wildberghof, Wüstphül

Das Gemeindegebiet, in ca. 340 m Höhe gelegen, bildet die Wasserscheide zwischen Gollach/Tauber und Ehe/Aisch.

Im Zweiten Weltkrieg wurden Ulsenheim zum größten Teil und Herbolzheim fast völlig zerstört. Trotz eines 100prozentigen Hagelschlags 1945 und eines Großbrands 1947 erhielt Herbolzheim beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" 1965 die Goldmedaille auf Bundesebene.

In Markt Nordheim, Ulsenheim und Herbolzheim finden sich sehenswürdige Pfarrkirchen aus verschiedenen Jahrhunderten (älteste Erwähnung 1298). In Hohenkottenheim können die Reste der Burg besichtigt werden (Burgstall) und in Wüstphül der ehemalige Gutshof der Fürsten Schwarzenberg.

24 Vereine bilden den sportlichen und kulturellen Mittelpunkt in der Gemeinde. Der dort produzierte Frankenwein, die Bocksbeutelstraße und der durch das Gebiet führende Radwanderweg sind Anziehungspunkte für Touristen, die auch einen Urlaub auf dem Bauernhof verbringen können. Eine besondere Attraktion ist die zum Fremdenverkehrsbetrieb ausgebaute Schlossanlage Wildberghof bei Ulsenheim.

Gemeinde Oberickelsheim ⇓

1. Bürgermeister  Michael Pfanzer
Telefon  09339/440
Fax  09339/1573

E-Mail  Gemeinde Oberickelsheim

www.oberickelsheim.de

Fläche  18,22 km2
Einwohner  694 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Oberickelsheim, Geißlingen, Rodheim

Da vorzeitliche Funde in unmittelbarer Nähe des Dorfes bisher nicht gemacht wurden, muss man annehmen, dass Ansiedler zum ersten Mal in der Zeit der ersten fränkischen Landnahme nach dem Ende der Völkerwanderung etwa im 7. Jahrhundert auftraten. Dass es Franken waren, die den Ort gründeten, geht aus der Namensendung "-heim" hervor. Die Nachsilbe kann aber auch Anhaltspunkt für das Alter des Ortes sein: allgemein rechnet man die Gründung der "heim"-Orte dem 7. bis 9. Jahrhundert zu. Somit wäre Oberickelsheim weit über tausend Jahre alt.

Oberickelsheim, Geißlingen und Rodheim besitzen sehenswerte Kirchen, teils mit Friedhof und historisch interessanten Ausstattungen. In Rodheim außerdem Privathäuser mit Hausfiguren und zahlreiche Bildstöcke. Bemerkenswert auch die markgräfliche Mautpyramide in der Straßenmitte der B 13 an der Kreisgrenze zu den Landkreisen Kitzingen und Würzburg aus dem Jahre 1773.

Eine Musikkapelle, Jugendgruppen und verschiedene Vereine gestalten das kulturelle Dorfleben. Kurzurlaube oder "Urlaub auf dem Bauernhof" sind möglich, Rothenburg und Würzburg sind in wenigen Minuten erreichbar.

Gemeinde Simmershofen ⇓

1. Bürgermeister  Heinz Krämer
Telelefon  09848/96871
Fax  09848/96872

E-Mail  Gemeinde Simmershofen

www.simmershofen.de

Fläche  34,17 km2
Einwohner  895(Juni 2015)
Gemeindeteile  Simmershofen, Adelhofen, Auernhofen, Equarhofen, Hohlach, Walkershofen

Erstmalige urkundliche Erwähnungen: Adelhofen 1253, Auernhofen 1119, Equarhofen 1103, Hohlach 1172 - Stammsitz der Fürsten von Hohenlohe, Simmershofen 1144, Walkershofen 1284.

Sehenswürdigkeiten: Pfarrkirche St. Bartholomäus von 1786/87 in Adelhofen; Pfarrkirche St. Blasius von 1725 und stattliche Bauernhäuser in Auernhofen; Pfarrkirche St. Kilian, 1507 auf den Resten der Eckeburg erbaut, Fachwerkhäuser, spätmittelalterlicher Bildstock, Grabhügel aus der Latene- u. Hallstattzeit in Equarhofen; Pfarrkirche St. Georg von 1738, Schloss und ehemaliges Rittergut (jetzt Gutshof), Grabhügel aus der Hallstattzeit u. spätmittelalterliche Steinkreuze in Hohlach; Pfarrkirche St. Michael und Crispin von 1756, Heilig-Kreuz-Kapelle aus dem 14. Jahrhundert (Wandmalereien aus der Entstehungszeit) in Simmershofen; Schloss aus dem 17. Jahrhundert, ein ehemaliges Rittergut . Bedeutende kulturelle Einrichtung ist das Schloss Walkershofen, ein nationales Kulturdenkmal.

Das Angebot an kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen übernehmen die zahlreichen Sport-, Musik- und Hobbyvereine. In Simmershofen kann man nicht nur "Urlaub auf dem Bauernhof", sondern auch beim Weinbaubetrieb machen. Die Ausweisung von Rad- und Wanderwegen wird die Attraktivität der Gemeinde auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs weiter steigern.

Gemeinde Weigenheim ⇓

1. Bürgermeister  Rainer Mayer
Telefon  09842/952650
Fax  09842/952651

E-mail  Gemeinde Weigenheim

www.weigenheim.de

Fläche  32,74 km2
Einwohner  996 (Juni 2015)
Gemeindeteile  Weigenheim, Geckenheim (Hasenmühle, Lanzenmühle), Reusch (Schloss Frankenberg, Zellesmühle)

Der Ortsteil Weigenheim wurde 822 und Geckenheim 1191 erstmals urkundlich erwähnt. Funde von Hockergräbern aus der Spätjungsteinzeit (2000 v.Chr.) zeugen von einer frühen Besiedelung. Frankenberg wurde in den Jahren 1254-1256 errichtet (verbunden mit dem Bau der Burg). Nicht unwesentlich jünger dürfte der Ortsteil Reusch sein. Die ehemalige Burg Hohenlandsberg wurde um 1200 erbaut.

Geckenheim, Reusch und Weigenheim bieten interessante Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten mit schönen baulichen Ausstattungen, Fachwerkhäuser, ein Pfarr- und ein Schulhaus sowie mehrere Privatwohnhäuser mit Zier- bzw. Riegelfachwerk. Außerdem gibt es als Sehenswürdigkeiten die Burg Vorderfrankenberg und die Burgruinen Hohenlandsberg und Hinterfrankenberg (Reste eines Doppelturms, Wälle und Gräben).

Kulturträger vor Ort sind die zahlreichen Vereine, die mit ihrem Wirken und durch ihre Veranstaltungen vom Sportlichen bis zum Musischen das kulturelle Leben der gesamten Gemeinde prägen. In drei Ortsteilen stehen vereinseigene Gebäude für größere Veranstaltungen zur Verfügung.

VG Uffenheim

VG Uffenheim (Rathaus):
Marktplatz 16
97215 Uffenheim
Telefon: 09842/207-0
E-Mail: VG Uffenheim

Mo. - Fr.
08.00 - 12.00 Uhr
Mo., Di., Do.
14.00 - 15.30 Uhr

Außerhalb der Kernzeit kann es vorkommen, dass der/die jeweilige Sachbearbeiter/in nicht erreichbar ist. Terminabsprachen werden empfohlen
(Telefon 09842/207-0, Fax 09842/207-32).