32. Schnellerturm

Der Schnellertrum ist das Endgebäude der südwestlichen Bastion, wahrscheinlich aus dem Ende des 15. Jahrhunderts stammend. Die obere Ebene diente zur Aufstellung von Kanonen.

Eine „Bastion“ oder „Bollwerk“, oberdeutsch auch „Bastei“ genannt, ist eine Anlage, die aus der Linie eines Festungswalls/einer Stadtmauer vorspringt. Ihre Aufgabe war es, den Raum unmittelbar vor dem Wall/Stadtmauer, den die Verteidiger von der Brustwehr aus nicht unmittelbar einsehen konnten, seitlich bestreichen (d.h. erreichen) zu können.

Den hier  im Mittelalter durchgeführten  „Peinlichen Gerichtsverfahren“ verdankt der „Schnellerturm“ wohl auch seinen Namen. „Schnellen“ ist eine alte Bezeichnung für „aufziehen“ oder „strecken“.

Nach Aufgabe der Wehrfunktion erfolgte im 18. Jahrhundert der Ausbau zu Wohnräumen für drei Familien.

Heute sind davon noch zwei originale Kochstellen mit gemauerten Herden vorhanden.

Das Gebäudeensemble beherbergt heute zusammen mit dem Alten Turm die volkskundliche Abteilung des sehenswerten 1914 eröffneten Gollachgaumuseums, benannt nach dem gleichnamigen Gau, der seinen Namen vom Gollach-Bach ableitet.

Der Name „Gollach“ leitet sich ab vom keltischen „achwa“ für Wasser und der durch den Lösseintrag bedingten, Gelbfärbung des Wassers bei Niederschlägen. Entsprechend wird die Goldammer auch als Gollammer bezeichnet.

(Siehe auch die Bäche: Volkach, Schwarzach, Sommerach und Steinach)

Die Gollach entspringt in der Flur etwa zwei Kilometer östlich des Ortes Ulsenheim, durchfließt Uffenheim und Aub und mündet nach 29 Kilometern bei Biberehren in die Tauber.

Die auf der Südseite des Hainbaches gelegenen Gebäude, das Jungsche Kellerhaus und das ehemalige Staatliche Forstamtsgebäude waren einst im Besitz der Uffenheimer Bankiersfamilie Krämer, woher sich die heutige Bezeichnung dieses Straßenzuges „Im Krämersgarten“ ableitet.

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